Fetisch


Was versteht man unter einem Fetisch?

Fetisch anonym und diskret mit anderen  bei Secret ausleben

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Von einem sexuellen Fetisch spricht man dann, wenn eine Person durch einen bestimmten Gegenstand, ein bestimmtes Objekt oder Material – oder auch einen gewissen Körperteil in sexuelle Erregung gerät. Dabei übt der Fetisch auf die betreffende Person meist einen magischen Reiz aus. Was viele nicht wissen: Seinen eigentlichen Ursprung hat der Begriff „Fetischismus“ nicht im sexuellen, sondern religiösen Bereich. Dort bezeichnet der Begriff die Verehrung lebloser Gegenstände, denen gewisse übernatürliche Kräfte zugesprochen werden. Religiöser Fetischismus wird vor allem von Naturvölkern praktiziert.

Fetisch – krankhaft oder normal?

Aufgeschlossene Fetisch-Freunde, die ihre besonderen Vorlieben teilen

Aufgeschlossene Fetisch-Freunde, die ihre besonderen Vorlieben teilen

Heutzutage wird Fetischismus mehr als individuelle, sexuelle Ausprägung als krankhafte Störung angesehen. Aus psychologischer Sicht gilt ein Fetisch erst dann als krankhafte Störung, wenn es für einen Fetischisten schwierig oder gar unmöglich ist, ohne sein „Objekt der Begierde“ sexuelle Erregung zu verspüren oder überhaupt zu sexuellen Handlungen fähig zu sein. Behandlungsbedarf besteht also erst dann, wenn der Betroffene dauerhaft unter seinem Fetischismus leidet aber auch, wenn er anderen Personen dadurch Schaden zufügt. Solange ein Fetisch jedoch ab und zu zur Luststeigerung eingesetzt wird und weder eine Partnerschaft noch das eigene Sexual- und Seelenleben negativ beeinflusst, ist dagegen nichts einzuwenden.

Welcher Fetisch ist am meisten verbreitet?

Grundsätzlich gilt: Nahezu jeder Gegenstand, jedes Material und jeder Körperteil können zu einem sexuellen Fetisch werden. Dabei sind unbelebte Objekte immer noch am weitesten verbreitet. Dazu gehören unter anderem Kleidungsstücke wie Unterwäsche, Schuhe, Lederstiefel und -bekleidung, (Nylon-)Strumpfhosen, Uniformen, Regenmäntel uvm. Aber auch andere Gegenstände wie Haarbürsten, Peitschen, Perücken oder sogar Prothesen können zu einem Fetisch werden. Neben den leblosen Objekten gehören auch spezielle Körperteile zu weit verbreiteten Fetischen. Egal ob Brüste, Pos, Hände, Haare, Achselhöhlen oder Füße – die Zahl der Fetische ist im Prinzip grenzenlos. Übrigens: All jene Gegenstände, die ohnehin als Sexspielzeug zur Luststeigerung eingesetzt werden, wie zum Beispiel Dildos oder Vibratoren, werden nicht als Fetisch bezeichnet.

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